DDoS-Schutz einstellen
So stellst du im Dashboard den DDoS-Schutz deines Rootservers oder Dedicated Servers ein: im Reiter „DDoS-Schutz“ mit Gamefiltern, flowProxy, Filtern und Schwellen.
Zum DashboardBevor du loslegst
Filter, Schwellen und flowProxy greifen sofort.
Der Schutz läuft schon
Der Schutz liegt vor dem Rechenzentrum und ist für jede Adresse an; du musst dafür nichts tun. Ohne eigene Filter gilt der allgemeine Schutz.
Sperr dich nicht aus
Ein Filter auf deinem SSH-Port trifft auch dich.
Im Team
Filter, Schwellen und flowProxy dürfen im Team nur Inhaber und Administratoren ändern, denn ein falscher Filter sperrt alle aus.
Schutz und Angriffe
Den Reiter „DDoS-Schutz“ haben im Dashboard Rootserver und Dedicated Server. Schutz, Filterregeln und Schwellen gelten dort je Adresse.
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Server öffnen
Öffne im Dashboard unter „Produkte“ › „Rootserver“, „vServer“ oder „Dedicated Server“ deinen Server.
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Reiter „DDoS-Schutz“
Oben steht der „Schutz auf Netzwerkebene“, darunter die „Filterregeln“ und die „Schwellen“, ganz unten die „Angriffe“.
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Adresse wählen
Hat dein Server mehrere Adressen, wählst du oben die Adresse, um die es gehen soll.
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Angriffe ansehen
Über der Liste wählst du den Zeitraum: 24 Stunden, 7, 14 oder 30 Tage; die Balken zeigen immer die letzten 14 Tage. Ein Klick auf den Beginn eines Angriffs zeigt ihn genauer, mit Spitze, Abwehr, Protokollen, Ports, Ländern und Netzen.
FlowShield
FlowShield filtert am Netzrand, bevor der Verkehr deinen Server erreicht. Zeigt der Schutz-Kasten „automatisch“, greift er, sobald ein Angriff erkannt wird; bei „dauerhaft an“ filtert er immer.
Blackhole
Bei sehr großen Angriffen wird Verkehr an deine Adresse schon vor unserem Netz verworfen, auch normaler. Steht unter „Abwehr“ ein „Blackhole“, war dein Server in dieser Zeit von außen nicht oder nur teilweise erreichbar.
Angriff melden
Ist dein Server trotzdem auffällig langsam, melde dich mit „Angriff melden“: Wir sehen im Netz nach, was ankommt.
Gamefilter
Ein Gamefilter prüft mit einem Profil, ob die Pakete zum gewählten Dienst passen. So fällt gefälschter Spielverkehr auf, den ein reiner Mengenfilter durchlässt.
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Formular öffnen
Unter den „Filterregeln“ klappst du „Gamefilter hinzufügen“ auf.
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Profil
Wähl unter „Profil“ das Profil für dein Spiel, vorgewählt ist eins für FiveM. Hinter jedem Profil steht das Protokoll, das es prüft.
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Port oder Bereich
Trag unter „Port oder Bereich“ den Port deines Servers ein, etwa „30120 oder 27015-27020“. FiveM und RedM nutzen 30120; bei FiveM steht er schon drin.
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Limit je Client
Lässt du „Limit je Client“ leer, gilt der Vorschlag des Profils, bei FiveM 750.
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Gamefilter anlegen
Klick auf „Gamefilter anlegen“. Er greift sofort und kommt unten an die Kette.
Einzelne Ports
Innerhalb des Bereichs kann ein einzelner Port unter „Eigenes Profil für einzelne Ports“ ein anderes Profil desselben Protokolls bekommen, etwa die Abfrage neben dem Spielport. Das geht für bis zu 8 Ports.
Die Reihenfolge zählt
Filterregeln werden von oben nach unten geprüft. „Nach oben“ und „Nach unten“ verschieben eine Regel um einen Platz; die neue Reihenfolge greift sofort.
Regel ändern oder löschen
Der Stift („Regel ändern“) öffnet die Regel unter der Tabelle, „Änderung speichern“ übernimmt sie. Der Papierkorb („Regel löschen“) löscht sie, die Regeln darunter rücken nach; das Dashboard fragt vorher nach.
Regeln von uns
Unter jeder Regel steht, ob sie „über das Portal“ kam oder „von uns eingerichtet“ ist. Beide darfst du ändern.
flowProxy
flowProxy schaltest du für die ganze Adresse: TCP läuft dann zusätzlich über den Proxy des Netzbetreibers — Port 30120 durch den FiveM-Filter, 80, 443 und 8443 durch einen Web-Filter mit Browser-Prüfung.
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Zuerst die server.cfg
Betreibst du FiveM, trag vorher die sv_proxyIPRanges-Zeile in deine server.cfg ein und starte den Server neu — sonst fliegen Spieler raus. Die Zeile zum Kopieren steht bei „Gamefilter hinzufügen“ und, sobald ein FiveM-Gamefilter angelegt ist, auch oben im Schutz-Kasten.
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Einschalten
Klick oben im Kasten „Schutz auf Netzwerkebene“ auf „flowProxy einschalten“. Das Dashboard fragt vorher nach.
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Prüfen
Dort steht danach „TCP läuft über den Proxy“. Betreibst du FiveM und fehlt die Zeile noch in deiner server.cfg, trag sie jetzt ein und starte den Server neu.
Die ganze Adresse
Das gilt für die ganze Adresse: auch 80, 443 und 8443 laufen dann durch einen Web-Filter mit Browser-Prüfung. Eine Website oder API auf dieser Adresse bekommt dann eine Prüfseite vorgeschaltet.
Ohne die Zeile
Mit flowProxy muss dein FiveM-Server die Adressen des Proxys kennen — sonst drosselt er dessen Verbindungen und Spieler fliegen raus. Ohne flowProxy ändert die Zeile nichts.
Gleich mit dem Gamefilter
Bei einem FiveM-Profil schaltet „Zusätzlich TCP 30120 über flowProxy schützen“ flowProxy mit dem Gamefilter ein; das Dashboard fragt vorher nach. Ist flowProxy schon an, bleibt es so.
Ausschalten
„flowProxy ausschalten“ schaltet ihn wieder ab, das Dashboard fragt vorher nach. TCP geht dann wieder direkt an deinen Server.
Filter und Schwellen
Neben Gamefiltern gibt es Filter, etwa für einen bestimmten Port. Schwellen sagen, ab welchem Verkehr der Schutz für eine Adresse eingreift — zusätzlich zur automatischen Erkennung.
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Formular öffnen
Unter den „Filterregeln“ klappst du „Filter hinzufügen“ auf.
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Treffer
Unter „Treffer“ grenzt du den Verkehr ein, etwa mit „Protokoll“, „Zielport(e)“, „Quelle“ oder „Herkunft“. Alles, was du setzt, gilt zusammen.
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Aktion
Unter „Aktion“ wählst du, was mit dem Verkehr passiert: „Verwerfen“, „Begrenzen“, „Begrenzen je Quelle“, „Begrenzen je Regel“ oder „Filtereinstellungen“. Vorgewählt ist keine.
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Filter anlegen
Klick auf „Filter anlegen“. Er greift sofort und kommt unten an die Kette.
Filtereinstellungen
„Filtereinstellungen“ sind mit den Werten vorbelegt, die der Schutz sonst verwendet. Ändere nur, was du brauchst.
Schwelle anlegen
Unter den „Schwellen“ klappst du „Schwelle hinzufügen“ auf. Unter „Welcher Verkehr“ grenzt du den Verkehr ein, unter „Ab wann“ trägst du „Mbit/s“ und „Pakete pro Sekunde“ ein; mindestens ein Auslöser muss über 0 liegen.
Was dann passiert
Unter „Dann“ wählst du „FlowShield einschalten“, „flowProxy einschalten“ oder beides, vorgewählt ist FlowShield. „Schwelle anlegen“ legt sie an, sie gilt ab sofort.
Schwelle löschen
Der Papierkorb („Schwelle löschen“) löscht sie; das Dashboard fragt vorher nach.
Wenn etwas nicht klappt
Lücke in der Reihenfolge
Steht dort „Die Filterregeln haben eine Lücke“, prüft der Schutz die Filterregeln darunter nicht mehr; bei den Schwellen gilt dasselbe. „Reihenfolge reparieren“ schließt jede Lücke dieser Adresse.
Alle Plätze belegt
Jede Adresse hat 10 Plätze für Filterregeln und 10 für Schwellen. Sind alle belegt, lösch zuerst einen Eintrag, bevor du einen neuen anlegst.
Formular abgelehnt
Steht über dem Formular „Das hat so nicht geklappt“ und sind Felder markiert, wurde noch nichts geändert. Unter jedem markierten Feld steht, was falsch ist.
Keine Antwort
Hat der DDoS-Schutz nicht rechtzeitig geantwortet, sieh oben in der Liste nach, ob die Änderung schon steht, bevor du sie noch einmal abschickst.
Gerade belegt
Wird an dieser Adresse gerade schon etwas geändert, versuch es in ein paar Sekunden noch einmal.
Nicht abrufbar
Steht dort „DDoS-Schutz nicht abrufbar“, sind die Einstellungen gerade nicht abrufbar. Der Schutz selbst läuft davon unabhängig weiter; versuch es gleich noch einmal.
Keine geschützte Adresse
Steht dort „Noch keine geschützte Adresse“, schreib uns: Wir sehen nach, woran es liegt.
Dienst gesperrt
Solange der Dienst gesperrt ist, lässt sich der DDoS-Schutz nicht ändern; prüf deine offenen Rechnungen. Läuft der Server noch nicht, geht es, sobald er läuft.